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Fulda Challenge Tag 3-5 23.01.2012


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Hart, härter, Fulda Challenge!!!
So lautet mein Fazit dieser wirklichen Herausforderung.

Bei bis zu -48° half nur noch sich warme Gedanken zu machen ;-)

Wobei man sagen muß, dass man zwischen -25 und -48 irgendwie gar nicht mehr unterscheiden kann. Es fühlt sich immer ziemlich frostig an. Mit guter Kleidung und davon ein paar Schichten mehr gehts aber eigentlich recht gut.

Mehr gestört haben mich eher meine Ausfälle bei den Wettkämpfen. Der Helicopterdrop hat mich etwas vom Weg abgebracht. Nach Landung im Zentrum des Zielkreises überlegte sich es der Reifen aber anders und rollte aus der Punktezone. Nuuul Punkte.

Am nächsten Tag war Skijöring bei satten -45° auf dem Programm. Eigentlich meine Paradedisziplin. Allerdings hatten wir unsere Geschwindigkeit bei stumpfen Schnee (es glich einem Ritt auf Sandpapier) etwas zu hoch angesetzt. Mit 50kmh gings leider nur bis zu 3. Tor. Dann war das Seil nicht mehr zu halten. Die zweite Nuuull. ;-)

Nach diesem wenig Freude bringenden Event, stand nach 400 km Autofahrt in den Norden Canadas nach Whithorse noch ein Dauerlauf auf dem Programm. Bei -48° hatte dazu keiner wirklich große Lust. Schon das einfache Luftholen, ohne Belastung, reizte die Lunge erheblich. Die Verantwortlichen hatten aber ein Einsehen und verkürzten den sog. Gold-Rush-Run von der Halbmarathondistanz auf eine 7,5km Runde. Das fanden alle ziemlich ausreichend. Gut geschützt mit Gesichtsschutz und Skibrille lief es sich ganz gut. Alle waren froh, es geschafft zu haben. Ein kleiner Umtrunk im Downtown Saloon entschädigte aber dann auch wieder schnell für die Strapazen ;-)

Am nächsten Morgen gings weiter, mit einem von unserem Haupt-Orga-Member "Strietzel" Stuck gesetzten Geschicklichkeitsparcour. Aufgrund der Wärme im Auto und der guten Traktion der Allrad-Kias Sportage, keine allzu großen Schwierigkeit für alle Sportler.

Der 8. Event hatte es da schon wieder mehr in sich. Ein Schneeschuhlauf stand an. Unsere drei Skiführer aus Sulden fanden eine, nach ihrer Meinung, flache Route. Diese ging 3,5km stetig bergauf und durch Wald und Büschen kamikazemässig wieder bergab zurück zum Ziel. Das aber alles bei herrlichstem Sonnenwetter, einem genialen Panorama und wieder wärmeren -40°C. Eine super Sache die mir absolut viel Spaß gemacht hat. Sehr zu empfehlen.

Der nächtliche Sägewettbewerb war dann leider wieder nicht so mein Ding. Meine Teampartnerin Christine Theiss und ich gaben zwar unser Bestes, was leider aber nicht ganz reichte. Dazu kam, dass unsere Baumscheibe die geforderten 1,5kg um gute 1kg überstieg. Das war ebenfalls nicht rekordverdächtig - aber lustig :-).

Nach dieser eher spärlichen Punktausbeute konnte ich die abschliessende Canyon-Überquerung als Zuschauer geniessen. Dieser Event war schon mit zwei Armen für vielen kaum bzw. gar nicht zu schaffen.  Ansich sehr reizvoll - werde ich im Sommer gerne mal nachholen.

Bei der Abschlussparty, gaben dann alle Athleten, frisch aufgetaut, nochmals richtig Gas. Kurz - Ein geiler Abend!!!.


Fazit: Es war ein supertolles Erlebnis mit reichlich Abenteuer, Grenzerfahrungen, neuen Eindrücken und vor allem neuen Freundschaften mit Lachgarantie (auch wenns manchmal aufgrund eingefrorener Gesichtsmuskeln schwer fiel :-))


Ich bedanke mich für diese wunderschöne wahrscheinlich einmalige Zeit bei allen die dabei waren!
Auf ein baldiges Wiedersehen.
Euer Schöni







Fulda-Challenge 2012 15.01.2012


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Liebe Freunde, nach 2von 5 Wettkampftagen kommt heute ein kurzer Zwischenbericht. Nach einer langen Reise in den Canadischen Yukon und einer kurzen Nacht ging's am ersten Wettkampftag um ein Skidoo-Rennen. Die Verantwortlichen hatten mir dazu extra ein Skidoo mit Linksgas präpariert.Machte total Spass und ich konnte mich an die vierte Stelle von 7 Männern setzen.Das war schon mal ein guter Auftakt.Beim zweiten Event musste man einen 120kg schweren Holzschlitten eine ca. 150m lange Strecke bewältigen. Dabei erwies sich der Wendepunkt als größte Herausforderung. Ich lag eigentlich Super im Rennen, musste mich aber n ach einen Ausrutscher direkt vor dem Ziel noch mit dem 3.Platz zufrieden geben. Eine wirklicher Kraftakt, und die Oberschenkel wurden auf den letzten Metern ziemlich weich ;-)). Tag 2 begann nach einer frostigen Nacht im Zelt! mit einem Langlauf Event auf einem zugefrorenen See. Bei Temperaturen um die -25* kein Zuckerschlecken. Aufgrund dieser Temperaturen startete ich ohne Stock um meine Hand neben der eisigen Kälte nicht zusätzlich zu belasten. Trotzdem konnte ich mit dem 3.Platz ein ganz beachtliches Ergebnis nach 18km einfahren. Für einen Alpinen denk ich ganz ok;-). Beim abschließenden Helikopterdrop musste man an einem Heli gesichert einen Autoreifen aus ca.10m Höhe in ein markiertes Ziel fallen lassen. Über Headset konnte man dabei den Piloten steuern. Ein ziemliches Glücksspiel. Mein Reifen landete zwar in der Nähe des Zentrums, rollte aber leider komplett aus dem Wertungsbereich was für mich dann leider eine Nullrunde bedeutete. Aber insgesamt ein wirkliches Abenteuer in einer gigantischen Natur. Und viel Spass haben wir trotz der Strapazen obendrein. Heute gehts mit dem Ski-Jöring weiter. Danach folgt eine 400km Autofahrt in den Norden nach Dawson City. Dort wartet der legendäre Gold-Rush-Run, ein Halbmarathon auf uns. Bei vorhergesagten ordentlichen -40* wahrlich keine Gaudiveranstaltung :-). Mal sehn wie das so wird. Trotzallem steht der Spass im Vordergrund. Alle Infos ständig unter www.fulda-challenge.de Es grüßt euch herzlich Euer Gerd







16. Platz bei der Sportler des Jahres Wahl in Baden-Baden 20.12.2011


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Einen tollen Erfolg und Anerkennung für mein letztes aktives Jahr, durfte ich bei der Sportler des Jahres Wahl 2011 in Baden Baden erfahren.

In einem wirklich starken Feld Deutscher Sportler, konnte ich einen sehr guten 16. Platz erreichen. Als einziger Sportler mit Handicap, ein tolles Ergebnis. Ich bin damit vollends zufrieden. Nach Rang 12 im letzten Jahr und Rang 18 in 2009, war ich damit zum dritten mal in den letzten drei Jahren unter den Top 20 in Deutschland ;-). Auch in dieser Hinsicht ein schönes Highlight zum Ende meiner Karriere.

Ich möchte den symphatischen Siegern Dirk Nowizki und Magdalena Neuner, sowie alllen Platzierten recht herzlich gratulieren und viel Glück für's nächste olympische Jahr 2012, wünschen.







IPC Athlete Award 2011 für Verena und Gerd 12.12.2011


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Die Highlights zum Karriereende reißen nicht ab. Am Samstag erhielt ich am Gala-Abend der IPC General Assembly 2011 den Ehrenpreis "Best Athlete male 2010/2011". Dabei konnte ich mich gegen die Starke Konkurenz 4 weiterer Nominierter durchsetzen. Die Freude war dann doppelt groß, da sich bei den Damen auch Verena Bentele durchsetzen konnte und ebenfalls Weltbehindertensportlerin wurde. Den Deutschen "Siegeszug" komplettierte dann noch mein früherer Teamkollege Matthias Berg, der den "IPC Orden" für besondere Verdienste als Sportler und im Ehrenamt in der paralympischen Bewegung erhielt. Ein toller Abend in Congress Center in Peking vor hunderten aus über 70 Nationen angereister IPC Vertreter. Mein Preis wurde mir von dem Chinesischen Superstar und Paralympic Hochspringer Hou Bin (Weltrekordhalter bei den Oberschenkelamputierten mit 1,92m!) überreicht.